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25 100 Euro für die Orchesterklasse der Gesamtschule Emsland

Eine Spendenübergabe ist meist eine recht „trockene“ Angelegenheit. Nicht so in der Gesamtschule Emsland. Die Übergabe der Spende der Lingener Bürgerstiftung an die Orchesterklasse war als eine spritzige Show gestaltet, an der die Lehrer, Eltern und viele geladene Gäste teilnahmen. Beide Orchesterklassen, die Schulband und die noch recht junge Gruppe „Gesamtrock“ sorgten für abwechslungsreichen musikalischen Rahmen, und die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Hauswirtschaft übernahmen die Bewirtung der Gäste.
Grund zu feiern gab es allemal, denn mit 25 100 Euro ist die Fortführung des innovativen Musikunterrichts gesichert.
Die großzügige Spende ist der Erlös des großen Sommerballs, den der Lions- Club Lingen Machurius und der Rotary Club Lingen zu Gunsten der Lingener Bürgerstiftung veranstaltet hatten. Die Bürgerstiftung wiederum unterstützt mit dieser Spende die Orchesterklasse des fünften Jahrgangs der Gesamtschule.
Vor einem Jahr wurde der erste Versuch gestartet, Schüler einer ganzen Klasse an aktives instrumentales Musizieren heranzuführen. Mit durchschlagendem Erfolg, denn seit dem neuen Schuljahr gibt es die zweite Orchesterklasse. Dank der Spende der Bürgerstiftung kann der Einkauf von Musikinstrumenten für die neue Klasse finanziert werden.
„Diese Unterstützung ist eine Investition für mindestens zehn Jahre, denn etwa so lange halten die Instrumente“, versicherte Musiklehrer und Moderator des Abends Clemens Vollmer, der gemeinsam mit Winni Müller und Annette Grummel die Orchesterklassen leitet.
Um den vielen Gästen – Mitglieder des Lions- und des Rotary Clubs, Vertreter der Bürgerstiftung, Eltern und Freunde – zu demonstrieren, dass das Geld gut angelegt ist, gaben beide Orchesterklassen Kostproben ihres Könnens. Wenn man bedenkt, dass die meisten Kinder ohne jegliche Vorkenntnisse mit dem Instrumentalspiel beginnen, sind die Ergebnisse nach nur einem Jahr Arbeit verblüffend. Auch die Fünftklässler, die erst vor wenigen Wochen den Unterricht aufgenommen haben, können schon Bemerkenswertes vorweisen. Und nicht nur das - sie sind sogar in der Lage, ihre Kenntnisse weiterzugeben. Kurzerhand wählten sie einige Gäste als Demonstrationsobjekte aus und zeigten ihnen, wie man den Blasinstrumenten Töne entlocken kann. Was die spontan zusammengesetzte „Überraschungsband“ dem Publikum anschließend präsentierte, ließ sich durchaus hören.
Solche Beispiele machen deutlich, dass aktives Musizieren mehr ist als die Entwicklung einer bestimmten Fertigkeit. Schon nach kurzer Zeit sind junge Musiker selbstbewusster, sie arbeiten gezielter und ausdauernder als viele Kinder, die sich nicht mit Musik befassen. Das bestätigte die Tutorin der ersten Orchesterklasse Christiane Albers: „Die Aufnahmefähigkeit ist durch das Üben auf einem Musikinstrument verbessert worden. Die Schüler können sich besser konzentrieren als Nicht- Musiker und ihre Teamfähigkeit ist größer.“ Irmgard Monecke, didaktische Leiterin der Gesamtschule sagte dazu: „Gemeinsames Musikzieren wirkt stark in das Zusammenleben und in die gedanklichen Strukturen des einzelnen.“ Etwas allgemeiner formulierte es der stellvertretende Schulleiter Burkhard Neesen, der den niedersächsischen Kultusminister Busemann zitierte: „Ziel des Musikunterrichts nach modernen Konzepten ist es, möglichst viele Schülerinnen und Schüler an das aktive Musizieren heranzuführen, denn es ist auch ausschlaggebend für eine gesunde emotionale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.“


Einen Scheck mit der Summe von 25 100 Euro überreichten dem Leiter der Orchesterklasse der Gesamtschule Clemens Vollmer (2. von links) die Vorstandsmitglieder der Lingener Bürgerstiftung Hans Willenbrock und Hans- Peter Schmidt (3. und 4. von links). Mit auf dem Bild sind die Präsidenten des Lions- Clubs Lingen Machurius Michael Oldiges (links) und des Rotary Clubs Lingen Radulf Oberthür (rechts) sowie einer der Organisatoren des Sommerballs Chris Hofschröer (2. von rechts).


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