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Lingener Bürgerstiftung weiter mit Gütesiegel.

Offizielle Übergabe durch Dr. Burkhard Küstermann

Bereits zum dritten Mal erhielt die Lingener Bürgerstiftung (LBS) das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Damit wird dokumentiert, dass die LBS gemäß der vom Arbeitskreis Bürgerstiftungen formulierten Merkmale einer Bürgerstiftung entspricht. Dieses Siegel ist wirksam vom 1. Oktober 2008 bis 30. September 2010, danach müssen wieder ein Antrag auf Zuerkennung beim Bundesverband gestellt und der Nachweis der Merkmale-Erfüllung erbracht werden. Unter anderem legen diese als Aufgabe die Gemeinnützigkeit und die Stärkung des Gemeinwesens fest, weil Bürgerstiftungen sich als Element selbstbestimmter Bürgergesellschaft verstehen, sie wirtschaftlich und politisch unabhängig sein müssen sowie eine geografische Ausrichtung haben. Kontinuierlicher Aufbau des Stiftungskapitals erfolgt durch unterschiedlichste Aktionen, Anwerbungen und Zustiftungen, sie wirkt in einem breiten Spektrum des städtischen oder regionalen Lebens, dessen Förderung für sie im Vordergrund steht und in der Regel den kulturellen Sektor, Jugend und Soziales, das Bildungswesen, Natur-, Umwelt- und Denkmalschutz umfasst. Nach den Worten von Dr. Burkhard Küstermann vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der das Gütesiegel überreichte, fördert eine Bürgerstiftung Projekte, die von bürgerschaftlichem Engagement getragen sind oder Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Sie bemüht sich dabei um neue Formen des gesellschaftlichen Engagements, betreibt eine ausgeprägte Öffentlichkeitsarbeit, um allen Bürgern der Region die Möglichkeit zur Beteiligung an den Projekten zu geben.
Bundespräsident Horst Köhler hatte dazu im Juni 2008 in München angemerkt, dass Bürgerstiftungen für starken Bürgersinn in Deutschland stehen. Davon könne man nicht genug haben, denn das gute Miteinander lebe schließlich davon, dass die Bürgerinnen und Bürger am Geschehen vor Ort Anteil nähmen und auch Mitverantwortung tragen wollten.
Mit dem 1. Oktober 2008 zählt die Initiative Bürgerstiftungen 166 dieser Einrichtungen bundesweit, und sie nehmen in rascher Folge zu, so Dr. Küstermann. Es habe sich gezeigt, dass über die finanziellen Mittel hinaus vor allem der Wille der beteiligten Bürger entscheidend sei, sich mit Zeit, ehrenamtlicher Arbeit und innovativen Ideen einzusetzen, um die Lebenssituation möglichst aller Mitglieder einer Kommune zu verbessern. Alle Aktivitäten der Bürgerstiftungsbewegung sprächen für ein unverrückbares Ergebnis, nämlich dass die Bürgerstiftungen in der Gesellschaft angekommen seien und auch in Zukunft maßgebliche Akzente für das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland setzen würden.
Auch die LBS ist auf einem guten Weg, wie es 1. Vorsitzender Helmut Bartsch formulierte, man braucht allerdings noch mehr Zuspruch in Lingen, damit die zahlreichen Anträge auf Unterstützung aus der Gesellschaft auch erfüllt werden können. Noch ist man nämlich weit entfernt von den Erfolgen mancher Kommunen und Metropolen, die sich bereits „Bürgerstiftungsmillionäre“ nennen können. Auf der Arbeitstagung von Vorstand und Stiftungsrat der LBS im Romantikhotel „Aselager Mühle“ war daher die Aufnahme weiterer Aktivitäten zur Mehrung des Stiftungskapitals ein Schwerpunktthema.


Im Bild von links vor der Aselager Mühle: Hans Willenbrock, Dr. Burkhard Küstermann, Helmut Bartsch, Anke Hölscher und Dr. Claudia Haarmann.




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