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Die Geschichte Lingens als monatlicher Begleiter

Geschichtskurs des Franziskus-Gymnasiums erstellte Kalender 2008

pe Lingen. Hand aufs Herz: Sagt Ihnen die „Blockhüttenaffäre“ etwas? Oder Anna Bembom als „motorisierte Hebamme“, die mit ihrem Moped Ende der 30er Jahre in Lingen und Umgebung unterwegs war und rund 3000 Menschen auf die Welt half?

Wer hier mit den Achseln zuckt, muss es dabei nicht bewenden lassen. Er braucht nur eines tun: Acht Euro in den Kalender „Historisches Lingen 2008“ investieren, den der Leistungskurs Geschichte der Jahrgangsstufe 13 des Lingener Franziskus-Gymnasiums erstellt hat.
Und das nicht während der Schulzeit: Der professionell gestaltete Kalender mit historischen Motiven und Texten, die gründliche Recherche voraussetzen, entstand in gut einjähriger Arbeit als außerunterrichtliches Projekt. Kurslehrerin Teodora Wagenknecht sprach den jungen Leuten bei der Vorstellung des Kalenders deshalb ein großes Lob für ihre Arbeit aus. Mit dieser Meinung stand sie aber nicht allein.
Schulleiter Johannes Pruisken hatte auch die Sponsoren: Förderverein des Gymnasiums, Lingener Bürgerstiftung, Fromm-Stiftung, Gaz de France, VGH und die Sparkasse Emsland, eingeladen, deren Vertreter ebenfalls nicht mit Lob sparten. Dank der finanziellen Mithilfe bei der Erstellung des Kalenders kann der Erlös aus dem Verkauf komplett einem guten Zweck zugute kommen. Der Leistungskurs hat sich entschieden, das Geld der Lingener Tafel und dem Frauenschutzhaus des SkF zur Verfügung zu stellen.
1000 Exemplare sind zunächst gedruckt worden und liegen n der Schule, beim Verkehrsbüro der Stadt und im LWH zum Verkauf aus. Auch auf dem bevorstehenden Weihnachtsmarkt in Lingen besteht die Möglichkeit zum Erwerb. Angesichts der inhaltlichen und optischen Qualität des Druckwerks ist nicht zu befürchten, dass der Kalender ein „Ladenhüter“ wird.
Bei diesem Projekt sei es auf Wunsch des Kurses ausdrücklich nicht um einen Blick auf die Weltgeschichte gegangen, sagte Pruisken. „Vielmehr ging es um die eigene Verortung, geografisch wie historisch“, hob der Schulleiter den regionalgeschichtlichen Aspekt des Kalenders hervor. „Wir wollten uns mit Aspekten der Lingener Geschichte befassen, die weniger bekannt sind und Menschen und Ereignisse in die Form eines Kalenders zusammenbringen“, berichtete Schülerin Juliane Pleus. Beeindruckt zeigte sich Johanna Fromm-Bruns, Vorsitzende der Fromm-Stiftung, nicht nur vom Kalender selbst, sondern auch vom sozialen Engagement der jungen Leute. „Das ist schon toll“, sagte der Gast aus Osnabrück.
Noten gab es dafür keine, weil es ein außerschulisches Projekt war. Gefeiert hat der Leistungskurs trotzdem, nachdem die druckfrischen Exemplare vorlagen. Und schön wäre es sicher, wenn es möglichst bald einen zweiten Grund zum Feiern gibt – sobald die 1000 Kalender vergriffen sind.


Sehr gut gelungen ist der Kalender „Historisches Lingen“, den der Geschichte-Leistungskurs des Franziskus-Gymnasiums entwickelt hat. Das Bild zeigt die jungen Leute des 13. Jahrgangs und die Sponsoren, vorne von links: Christiane Darpel (Sparkasse Emsland), Anke Hölscher (Bürgerstiftung), Johanna Fromm-Bruns (Fromm-Stiftung), Schulleiter Johannes Pruisken, Andreas Jantzen (VGH) und Helmut Bartsch (Bürgerstiftung).Foto: Thomas Pertz




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