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Lingener Bürgerstiftung und SKM werden Träger des neuen Freiwilligenzentrum Lingen

Freiwilligenzentrum Anfang November in der Lindenstraße eröffnet

„Was krieg’ ich dafür?“ – „Kein Geld, aber bestimmt ein gutes Gefühl“. Kurze Frage, knappe Antwort, und doch steckt viel mehr hinter diesem Dialog. Die Tatsache nämlich, dass es im Umfeld jedes einzelnen Bürgers eine Fülle von Möglichkeiten gibt, sich zu engagieren – freiwillig, ohne Angabe der Bankverbindung. Die „Überweisung“ erfolgt durch den Dank derer, die diese Hilfe brauchen. Wer möchte seine freie Zeit sinnvoll nutzen und wer ist der mögliche Nutznießer? Das „Freiwilligen-Zentrum Lingen“ weiß eine Antwort darauf. Der SKM und die Lingener Bürgerstiftung als Träger dieser neuen Einrichtung wollen damit gleichzeitig neue Wege bei der Förderung von freiwilligem Engagement für gemeinnützige Tätigkeiten gehen.

Das Freiwilligen-Zentrum befindet sich an der Lindenstraße 13 in Lingen, zentral gelegen und damit gut zu erreichen für interessierte Menschen jeglichen Alters. Das können aktive Vorruheständler sein, oder die zwei jungen Frauen zum Beispiel, die sich kürzlich bei Sabine Geers meldeten. Sie hatten eher zufällig vom Freiwilligen-Zentrum gehört, noch bevor dieses in den vergangenen Tagen seine Arbeit offiziell aufgenommen hatte. „Die beiden jungen Leute suchten eine Aufgabe im sozialen Bereich; auch der Tierschutz interessierte sie“, berichtet die Mitarbeiterin des Freiwilligen-Zentrums.
Eine Scharnier zwischen interessierten Personen und gemeinnützigen Einrichtungen und Gruppen, die nach ehrenamtlichen Kräften suchen, möchte es sein – dies und noch viel mehr: „Wir sind auch ein Forum für Veranstaltungen und Fortbildungen zu diesem Thema“, sagen Dieter Zapf und Annemarie Stolte. Das Freiwilligen-Zentrum versteht sich außerdem als „Werkstatt sozialer Aktion“, in der neue Projekte geplant und umgesetzt werden. Nur eines ist es nicht: Es stellt keine Konkurrenz dar zu bestehenden Einrichtungen, in denen Ehrenamtliche mitwirken, im Gegenteil. „Wir wollen die vorhandenen Initiativen, Gruppen, Organisationen und Gemeinden, die schon mit freiwilligen Mitarbeitern arbeiten, unterstützen und mit ihnen ein Netzwerk bilden“, erläutert SKM-Geschäftsführer Günter Rohoff.
Möglichkeiten gibt es genug, betont Lingens Oberbürgermeister Heiner Pott. „Die alte Dame zum Beispiel freut sich über die Hilfe der jungen Frau, die sie einmal in der Woche zum Einkaufen begleitet. Der Sportverein sucht und findet zuverlässige Fahrer für Auswärtsfahrten seiner Jugendmannschaften. Oder die Schülergruppe wird von dem pensionierten Lehrer über sechs Wochen fit gemacht in Mathematik“. Die neue Einrichtung „bringt Leute, die helfen wollen, mit denen zusammen, die Hilfe benötigen“, begrüßt Pott die Initiative des SKM im Namen von Rat und Verwaltung ausdrücklich. Die Stadt Lingen verfüge über ein großes Potenzial an ehrenamtlich aktiven Bürgern, die sich in Vereinen und Verbänden engagieren würden. „Diese traditionell verankerte Ehrenamtlichkeit wird mit dem Freiwilligen-Zentrum Lingen um eine neue, zeitgemäße Form des ehrenamtlichen Engagements erweitert.“
Es gebe nämlich viele Menschen außerhalb der Vereine und Verbände, die sich, mitunter zeitlich begrenzt, ebenfalls ehrenamtlich engagieren wollten, betont Dr. Burkhard Ritz, Vorsitzender des SKM. Deshalb war auch die Lingener Bürgerstiftung von der Idee des SKM, ein solches Freiwilligen-Zentrum zu gründen, sehr angetan. Den nicht vereinsgebundenen Bürgern habe die Stiftung bislang nichts anbieten können, erläutert Vorstandsmitglied Martin Suresch. Mit dem Freiwilligen-Zentrum stehe nun eine entsprechende Plattform zur Verfügung.
SKM-Geschäftsführer Rohoff, der mit seinem Team in den vergangenen Monaten viel Energie in dessen Aufbau gesteckt hat, freut sich, dass es nun endlich los geht. 1500 Broschüren werden in den nächsten Tagen an Vereine, Verbände und Institutionen in Lingen verschickt. Faltblätter (Flyer) in einer Auflage von 10 000 Stück werden folgen. Am heutigen Samstag sind die Vertreter des Freiwilligen-Zentrums auch auf dem Marktplatz präsent und informieren im Rahmen der Aktion „Das Gute Los“ der Bürgerstiftung über sich und ihr Anliegen. Vom Verkauf des „Guten Loses“– die Aktion läuft noch bis zum 18. November – wird auch das Freiwilligen-Zentrum profitieren.
Und von dessen Möglichkeiten der Vermittlung und Förderung freiwilliger Arbeit profitieren viele Bürger dieser Stadt: Wer sich ehrenamtlich engagiert, wird nicht reich, aber reich an guten Gefühlen.


Oberbürgermeister Heiner Pott, Dr. Burkhard Ritz, Vorsitzender SKM, Günter Rohoff, Geschäftsführer SKM Lingen, Martin Suresch, Vorstand Lingener Bürgerstiftung und Mitarbeiter des Freiwilligen-Zentrums sind vom Konzept des Zentrums überzeugt.



Link zu den Internetseiten des Freiwilligen-Zentrum Lingen


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