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Großer Erfolg: Kunstauktion erbrachte 6000 Euro für die Bürgerstiftung

Die Stellwände und Staffeleien mit den vielen Bildern zogen die Besucher magnetisch an. Wer das Foyer des Theaters betrat, machte erst einmal einen Rundgang und betrachtete eingehend die Kunstwerke. Viele merkten sich eins oder mehrere vor und warteten gespannt, bis das begehrte Stück vom Auktionator aufgerufen wurde. Die Wartezeit wurde den Gästen nicht lang. Bei einem Glas Wein genossen sie die Klavierimprovisationen von Pit Budden und die Gespräche.


Die Kunstauktion der Lingener Bürgerstiftung begann in einer entspannten, sehr angenehmen Atmosphäre, die den ganzen Abend anhielt. Vorstandsmitglied Martin Suresch freute sich, die Gäste zur ersten von der Bürgerstiftung initiierten Aktion begrüßen zu dürfen. Er dankte den Künstlern, dass sie ihre Bilder gestiftet haben und dem Arbeitskreis Kunst, Kultur und Denkmalpflege der Bürgerstiftung, der diese Veranstaltung ermöglicht hat. Unter der Leitung von Corinna Lindemann- Schnieders haben Joachim Berke, Sudhir Garde, Christel Grunewaldt- Rohde, Andrea und Winfried Reiprich, Hilde Roosmann, Monika Schulz und Elisabeth Tondera die Künstler angesprochen, die Ausstellung im Rathaus organisiert und die Versteigerung in allen Einzelheiten vorbereitet. Auch dem Auktionator Heinz Humbert und Pit Budden dankte Suresch für das ehrenamtliche Engagement. Er erinnerte daran, dass die Hälfte des Erlöses in das Kapital der Bürgerstiftung einfließe und die zweite Hälfte der Lingener Kinderbuchwoche zur Verfügung gestellt werde.


Wie wichtig Leseförderung ist, machte Brigitte Brüggmann, Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt Lingen in ihrer Rede deutlich. Allein in Deutschland gebe es vier Millionen Menschen, die nicht richtig lesen können. „Sie haben geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt und rücken oft ins soziale Abseits“, sagte sie. Um dem vorzubeugen, müssten Kinder frühzeitig an Bücher herangeführt werden. „Die Kinderbuchwoche ist in jedem Fall ein Erfolg versprechendes Instrument, die Lust am Lesen zu wecken“, so Frau Brüggmann und dankte der Bürgerstiftung für die großzügige Spende. „Kunst für Bildung und Kultur, das klingt auch nach einem unterhaltsamen Abend“, sagte sie und behielt damit Recht.
Die Kunstauktion verlief in einer Stimmung, die dem Anlass entsprach. In teilweise atemloser Spannung verfolgten die Gäste die Versteigerung, die Heinz Humbert souverän, flott und mit Sinn für Humor gestaltete. Ihm entging keine Geste, und am Ende war ein Großteil der Kunstwerke den neuen Besitzern übergeben.


In der Pause ließen sich die Besucher die kulinarischen Köstlichkeiten vom Buffet, das die Mitglieder des Arbeitskreises vorbereitet hatten, schmecken. Pit Budden gab mit seiner „Tafelmusik“ (er spielte dabei eigene Blues- und Swingkompositionen) den passenden Rahmen. „Ich finde die Idee ganz klasse. Deshalb unterstütze ich das auch“, sagte er.
Auch die Gäste waren mehr als zufrieden. „Ich bin erstaunt, wie schön das gelaufen ist. Das war wirklich eine Veranstaltung von Bürgern für Bürger“, stellte Mechthild Röcker fest, und Elisabeth Schweins bemerkte: „Ich bis positiv überrascht. Ich hätte nicht erwartet, dass es so toll läuft.“
Die Auktion hat einen Erlös von bislang rund 6000 Euro erbracht. Einige Besucher konnten sich noch nach dem Ende der Auktion für eines der nicht versteigerten Werke entscheiden, sodass von den 56 nur elf geblieben sind, die noch erworben werden können. Diese Bilder sind zurzeit in der Kunstschule ausgestellt (Tel.: 0591 – 4077).


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