Lingener Bürgerstiftung Sitemap Impressum
   Suche starten

Sie sind hier: > Homepage - News-Archiv

Homepage

Die Stiftung

Jahresberichte

Ihr Engagement

Die Projekte

News-Archiv

Kontakt

 

Nach Gründungsveranstaltung beginnt die Arbeit der Bürgerstiftung

In weniger als einer Stunde war es vollbracht. Nach nur fünfmonatiger Vorbereitung wurde die Lingener Bürgerstiftung während einer öffentlichen Versammlung in der Wilhelmshöhe offiziell ins Leben gerufen. Dabei wurde sowohl die Satzung einstimmig verabschiedet als auch der Vorstand und der Stiftungsrat ohne Gegenstimmen gewählt.

In der kurzen Vorlaufzeit hatte eine aus Lingener Bürgern bestehende Initiativgruppe erfolgreiche Arbeit geleistet. 124 Lingener Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche Firmen und Vereine waren dem Aufruf gefolgt, mit einer Spende von mind. 250 Euro Gründungsmitglied zu werden. Mit dem Gründungskapital von insgesamt 295.730,90 Euro war die Stiftung genehmigungsfähig, und die Bezirksregierung Weser- Ems bewilligte den Antrag auf Gründung der Lingener Bürgerstiftung.

Am 8. Oktober war es so weit. Die Initiativgruppe hatte die Gründungsstifter und alle Interessierten zur Gründungsveranstaltung eingeladen. Oberbürgermeister Heiner Pott erläuterte in seiner Funktion als Moderator den ca. 70 Anwesenden die Hintergründe der Einrichtung der Bürgerstiftung. ,,Der Staat bekommt derzeit klare Grenzen aufgezeigt. Die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Hand ist weitaus geringer als bisher vermutet“, so Pott. ,,Es ist eine Illusion noch weiter an die staatliche Vollversorgung mit Vollkaskoversicherung zu glauben.“ Um so wichtiger sei es, dass jeder einzelne etwas für die Gesellschaft tue. Dies solle neben dem bisher schon bestehenden ehrenamtlichen Engagement vieler Bürger im Rahmen der Bürgerstiftung geschehen und unterstützt werden. Dabei dürfe aber auch die Stiftung nicht als Ersatz für die Pflichtaufgaben der Kommune angesehen werden.
Nach eigenen Angaben hat Pott im Frühjahr diesen Jahres verschiedene Mitbürger angesprochen. Darunter Martin Suresch, Hans- Peter Schmidt, Dr. Hermann Tallen, Hans-Georg Hilbers, Thomas Diepenbrock, Willi Poll, Stefanie Grüner, Elisabeth Schweins, Bernd Volbers, Corinna Lindemann- Schnieders, Elisabeth Tondera, sowie Hans Willenbrock. Gemeinsam habe man in sehr arbeitsintensiven Sitzungen die Ziele der Bürgerstiftung ausgearbeitet.
Nach der Gründung der Stiftung will sich Pott nach eigenen Worten aus der weiteren Arbeit der Bürgerstiftung heraushalten. Dies gelte ebenso für die Verwaltung der Stadt Lingen sowie für andere Politiker. Lediglich an Schnittstellen, wo sich die Arbeit der Bürgerstiftung mit Verwaltungsfragen überschneide, wolle er hilfreich zur Seite stehen.

In einer kurzen Festansprache wies Hauptredner Bischof Dr. Martin Kruse, Ehrenbürger der Stadt Lingen, seinerseits auf die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements der Bürger hin, die in Lingen eine gute Tradition habe. Die jetzt gegründete Stiftung sei allerdings eine neue, aktuelle Form des Gemeinsinns zum Wohle der Bürgerschaft. ,,Es ist ein Irrglaube, dass Kommunen und Staat alles organisieren können und dürfen“, so der Bischof. Nach seiner Ansicht darf der Staat den Bürgern nicht alles abnehmen, weil dies ,,die Eigeninitiative und den Bürgersinn dämpft“. Die Bürgerstiftung sei eine zeitgemäße Form, ehrenamtliche Tätigkeit zu organisieren. ,,Dabei dürfen die Wohltaten aber nicht nach Gutdünken verteilt werden“, mahnte Dr. Kruse. Außerdem dürfe die Bürgerstiftung nicht der verlängerte Arm der Verwaltung sein. ,,Sie werden sehr viele Anträge bekommen und das öffentliche Interesse wird groß sein, nach welchen Kriterien Sie die Mittel verteilen. Dabei wird es sicherlich auch so manche Kritik geben“, erklärte Dr. Kruse. ,,Die Bürgerstiftung ist ein Instrument der Ermutigung in einer Gesellschaft, in der so viel Mut entzogen wird.“

Vor der nachfolgenden Verabschiedung der Satzung bat Heiner Pott mehrfach darum, keinerlei Änderungsvorschläge einzubringen, da dies die Gründung der Stiftung verzögern würde. ,,Die Satzung ist von Sandra Weitemeier, Rechtsabteilung der Stadt Lingen, ausgearbeitet worden. Sie wurde in ihrer jetzigen Form bei der Aufsichtsbehörde Bezirksregierung Weser-Ems in Oldenburg vorgelegt und genehmigt. Änderungen müssten erst wieder positiv beschieden werden“, so Pott. Die Satzung war den abstimmungsberechtigten Gründungsstiftern vor Beginn der Versammlung ausgehändigt worden. Die anschließende Abstimmung erfolgte einstimmig ebenso wie die Wahl des Vorstandes, der sich aus Martin Suresch, Hans-Peter Schmidt sowie Hans Willenbrock zusammensetzt.
Gleiches gilt für die Mitglieder des Stiftungsrates. Heiner Pott hat nach eigenem Bekunden die ehemaligen Stiftungsinitiatoren gebeten, für dieses Amt zur Verfügung zu stehen. Es handelt sich um Thomas Diepenbrock, Hans-Georg Hilbers, Corinna Lindemann-Schnieders. Willi Poll, Elisabeth Schweins, Dr. Hermann Tallen, Elisabeth Tondera sowie Bernd Volbers. Unterstützt wird das gesamte Team dabei von Stefanie Grüner, die zur Geschäftsführerin benannt wurde.

Die Bürgerstiftung wird ihre künftigen Projekte aus den Erträgen ihres Vermögens finanzieren. Dabei bleibt das Stiftungskapital unangetastet. Um effektiv arbeiten zu können, muss die Bürgerstiftung ihr Vermögen aufbauen und ist daher auf Zustiftungen angewiesen.
Mischen Sie sich ein und stiften Sie. Bitte geben Sie im Falle einer Zustiftung unbedingt unter Verwendungszweck den Vermerkt „Stiftung“ und Ihre Adresse an. Nach Eingang der Spende erhalten Sie eine Spendenbescheinigung für Ihre Steuererklärung.

Sparkasse Emsland, BLZ 266 500 01
Konto Nr.: 1075 990 042


zurück zur Übersicht



Homepage . Die Stiftung . Jahresberichte . Ihr Engagement . Die Projekte . News-Archiv . Kontakt .
copyright (c) 2003 Lingener Bürgerstiftung. Alle Rechte vorbehalten.