Lingener Bürgerstiftung Sitemap Impressum
   Suche starten

Sie sind hier: > Homepage - News-Archiv

Homepage

Die Stiftung

Jahresberichte

Ihr Engagement

Die Projekte

News-Archiv

Kontakt

 

Lingener Bürgerstiftung auf Erfolgskurs

Volksbank Lingen beteiligt sich am Matching Fund

Lingen(neu)Jüngster Zustifter für die Lingener Bürgerstiftung (LBS) ist die Volksbank Lingen, die jetzt im Rahmen der „Matching-Fund“-Aktion der Stadt einen Betrag von 2.500 Euro in ihrer Hauptstelle an die LBS übergab. Wie wir bereits berichteten, hat die Stadt Lingen ja zugesagt, jeden Spendenbetrag in 2008 in gleicher Höhe noch einmal beizusteuern. „Aus eins mach zwei“ lautet bekanntlich das Motto dieser Aktion, von der man sich bis Ende des Jahres noch viel Positives erhofft. Die Mehrung des Stiftungskapitals sei nur durch Spenden und Aktionen möglich, betonte LBS-Vorsitzender Helmut Bartsch, und man möchte doch noch bis zum Jahresende den diesbezüglichen „Stadttopf“ möglichst geleert sehen. Deshalb wäre die noble Zustiftung der Volksbank ein großer Schritt in diese Zielrichtung. Je größer das Stiftungskapital, desto mehr Unterstützungsanträgen könne entsprochen werden, so Bartsch, weil nur die Zinserlöse als Fördermaßnahmen einzusetzen sind. Volksbankdirektor Hermann Arens hob das soziale Engagement der Volksbank hervor, das durch die zahlreichen jährlichen Zuwendungen an die unterschiedlichsten Institutionen eindrucksvoll belegt sei. Die Bank wäre von der Idee der Lingener Bürgerstiftung angetan und von der Richtigkeit ihrer Zielsetzung überzeugt. Man sehe den eigenen Beitrag auch als Ermunterung an viele Spender und Sponsoren, bis Jahresende noch einmal etwas für die LBS und somit auch für viele Einrichtungen in der Stadt zu tun.
Der eindrucksvolle und erfolgreiche Freiwilligentag am 24. August hatte ja vielen Bürgerinnen und Bürgern deutlich vor Augen geführt, was an Bereitschaft zum Ehrenamt noch in der Bevölkerung vorhanden ist. Auf dieser Erkenntnis basierend lässt sich die Freiwilligenarbeit ausbauen, sie bedarf allerdings auch der Förderung. Nicht selten stehen dann finanzielle Engpässe so manchem guten Vorhaben entgegen. Und genau hier kommt neuerdings die LBS als beispielhafte Einrichtung ins Spiel. Die 2003 entstandene Idee, eine selbstständige und unabhängige Organisation von Bürgern für Bürger zu gründen, die frei von jeglicher Einflussnahme durch Politik, öffentliche Verwaltung oder einzelner Stifter ist, und in Bereichen tätig wird, in denen die öffentliche Hand oder andere Institutionen nicht oder nicht ausreichend aktiv sind, fiel auf fruchtbaren Boden. Bereits nach wenigen Wochen hatten sich seinerzeit 124 Stifter/innen gefunden, die mindestens 250 Euro zum Aufbau des Gründungskapitals beitrugen. Nach lediglich fünf Monaten Anlaufzeit wurde dann die Lingener Bürgerstiftung im Oktober 2003 offiziell gegründet. Die Anerkennung als gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit einem Stiftungskapital von 296.000 € erfolgte kurze Zeit später. Am 1. Oktober 2004 wurde die LBS mit dem Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen durch die Bezirksregierung ausgezeichnet. Nach nur zwei Jahren konnte das Stiftungskapital durch Zustiftungen, Spenden und Projekte auf 350.000 € aufgestockt werden.
Die Stiftung ist inzwischen neben dem Vorstand, dem Beirat und der Geschäftsführung mit mehreren Fachausschüssen und einem selbstständigen Förderverein organisiert. Sie gewinnt nach den Worten von Geschäftsführerin Anke Hölscher so die Möglichkeit, spezielle Projekte zielgerichteter und ohne eigenes finanzielles Risiko in Angriff zu nehmen.
Dem Vorstand gehören neben dem 1. Vorsitzenden Helmut Bartsch die Stellvertreter Hans Willenbrock, Dr. Claudia Haarmann, Svenna Vennegerts und Günter Rohoff an. Geschäftsführerin ist Anke Hölscher. Fachausschüsse gibt es für Kunst und Kultur, Sport und Jugend sowie Sprachförderung. Die LBS ist neben dem Land Niedersachsen, der Stadt Lingen und dem SKM Lingen zudem ein großer Förderer des Freiwilligen-Zentrums Lingen e.V. (FZL).
Der jetzt vorliegende Tätigkeitsbericht 2007 weist eine imposante Förderquote und einen beachtlichen Arbeitsumfang aus. Erstmalig konnten in einer Höhe von über 27.000 € Lingener Projekte unterstützt werden. So wurden Unterstützungsanträge beispielsweise vom Christophorus-Werk, dem Franziskus-Gymnasium, Donum Vitae, der Kunstschule, des Vereins Paradiesvogel sowie einiger Kindergärten erfüllbar. Projekte und Aktionen wie der „Literarische Leckerbissen im Kaffeehaus“, Sprachförderung in Lingener Kindergärten, „Alle Kinder lernen schwimmen“, Springseile für Erstklässler, Verkauf von Holzspielzeug auf dem Weihnachtsmarkt, Adventscafé im historischen Rathaus und manches mehr haben zweifellos zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades beigetragen, das Image der LBS verbessert und somit auch weitere Zielgruppen erreicht.
Das viel versprechende Jahr 2007 sowie die erfolgreichen Aktivitäten im laufenden Jahr machen Mut zu weiteren Maßnahmen. Dazu gehört ganz bestimmt auch die neueste Offerte, einen „Bürgerwein“ käuflich erwerben zu können. Hierbei handelt es sich um einen Borell-Diehl Schwarzriesling, 0,75 l trocken, der auf der Flaschenrückseite das Logo der LBS sowie einen kurzen Info-Text enthält. Erste Vorstellung und Verkostung dieses Weines erfolgten übrigens anlässlich des 1. Freiwilligentages auf dem Marktplatz, wo er viel Anerkennung erfuhr. Jetzt kann er für 6 Euro in der LBS-Geschäftsstelle in der Neuen Straße, im Tourismusbüro oder bei Wein Willenbrock gekauft werden. Für den Förderverein der LBS gilt es zusätzlich, die Mitgliederakquise voran zu bringen und die geplanten Aktionen gut vorzubereiten und zu organisieren. Man darf also gespannt sein, was die LBS mit ihren Unterabteilungen künftig noch zu leisten imstande ist.


In der Hauptstelle der Volksbank Lingen wurde an die LBS der Scheck übergeben, von links: Mario Schmidtjans, Helmut Bartsch, Hermann Arens, Hans Willenbrock und Anke Hölscher




Homepage . Die Stiftung . Jahresberichte . Ihr Engagement . Die Projekte . News-Archiv . Kontakt .
copyright (c) 2003 Lingener Bürgerstiftung. Alle Rechte vorbehalten.