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Mozart und Kulinarisches

Er gilt nicht nur als ein großes Musikgenie sondern war auch als großer Genießer bekannt. Was liegt da näher, als beides miteinander zu verbinden. So konnte man an Wolfgang Amadeus Mozarts 250 ten Geburtstag nicht nur einen Ohrenschmaus erleben sondern sich auch den leiblichen Genüssen hingeben.
Der Arbeitskreis Kultur der Lingener Bürgerstiftung hatte zu einem Konzert der besonderen Art mit dem Emsländischen Kammermusikensemble in das Verwaltungsgebäude der Stadtwerke geladen. Das hochkarätige Ensemble bot Kammermusik des Österreichers vom allerfeinsten. Der Männerkochkurs der VHS verwöhnte dabei die Gaumen der Musikfreunde mit ausgesuchten kulinarischen Köstlichkeiten und hatte im Vorfeld dafür eine Woche Zeit aufgewendet. Das ganze bekam einen besonderen Reiz, da die Einnahmen zu gleichen Teilen in die Stiftung sowie in ein Projekt des Weltkindertheaterfestes fließen. Man konnte also „... Gutes tun und dabei noch genießen ...“, wie es ein Besucher treffend formulierte. Und so durfte Jutta Möller für den Gastgeber Stadtwerke und der Vorsitzende Hans-Peter Schmidt für den Veranstalter eine große Anzahl Kulturfreunde begrüßen.
Eines kann mit Gewissheit gesagt werden. Das Kalkül der Veranstaltung ging voll auf. Das ist aber auch kein Wunder bei Musikern solcher Spitzenklasse. Es wurde einem sehr schnell klar, warum das Kammermusikensemble in der deutschen aber auch internationalen Presse solches Lob erhält. Der künstlerische Leiter Olaf Nießing kann auf eine ganze Reihe von exzellenten Instrumentalisten zurückgreifen und so kamen an diesem Abend solch abwechslungsreiche Werke wie Streichquartett, Oktett, Klavierquartett aber auch ein Duett zu Gehör. Die glänzend aufgelegten Künstler hatten ihren Mozart dabei ordentlich entstaubt und mit viel Spielfreude und Elan auf Hochglanz poliert. Das ganze gipfelte in dem so humorvollen und bekannten A-Dur Quintett, KV 581 für Klarinette und Streicher mit dem umwerfenden Allegretto con variazioni. Wirklicher „Genuss für das Ohr“. Da mochten die Köche nicht nachstehen und hatten ein mehrgängiges Menu gezaubert, das keine „Gaumenwünsche“ offen ließ. Und so ist es nur recht, das nach dem „Dessert für die Zunge“ die „kleine Nachtmusik“ des Meisters erklang mit erfrischendem Spaß an der Musik vorgetragen und einem wirklich galoppierenden Rondo allegro am Ende.
Ein wenig Straffung im Programm – die Veranstaltung geriet mit gut fünf Stunden doch arg lang- und die Sache ist rund. Am Ende war man versucht die Moderatorin Elisabeth Tondera zu fragen, wann denn das nächste Konzert dieser Art stattfinden wird. Mit den Musikern und den Köchen immer, und für einen guten Zweck sowieso.
Raphael Bonitz



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